Warum du nicht fragst
Du weißt, dass die meisten deiner besten Kunden über Empfehlungen kamen. Und trotzdem fragst du fast nie danach. Es fühlt sich an wie Betteln. Oder als würdest du die gute Stimmung nach einem gelungenen Projekt ausnutzen.
Dabei empfehlen zufriedene Kunden gern. Sie denken nur nicht daran. Oder sie wissen nicht, wem, und wie sie dich in einem Satz beschreiben sollen.
Der beste Moment
Wann die Frage natürlich wirkt
Direkt nachdem der Kunde sich bedankt. Wenn jemand schreibt „das war großartig“, ist das die offenste Tür, die es gibt.
Wenn das Ergebnis sichtbar wird. Die neue Website ist online, die ersten Anfragen kommen, die Bilder sind im Einsatz. Dann erlebt der Kunde den Nutzen gerade selbst.
Nicht mit der Rechnung. Wer Empfehlung und Zahlung in eine Mail packt, macht aus einer Bitte ein Geschäft.
So ist eine gute Bitte aufgebaut
Drei Teile, keine Entschuldigung
Kurz, konkret, leicht umzusetzenBeziehe dich auf etwas, das wirklich passiert ist. Nicht „die tolle Zusammenarbeit“, sondern der Moment, über den ihr euch beide gefreut habt.
Sag, warum es dir wichtig ist. Ein Satz reicht: Als Selbstständige lebst du von Empfehlungen. Das versteht jeder.
Mach den nächsten Schritt so klein wie möglich. Wen genau könnte der Kunde kennen? Einen Satz zum Weiterleiten mitliefern, einen Link zur Bewertung.
Hey Anna, ich hab mich total gefreut, dass die neuen Bilder schon auf deiner Website sind, sie wirken richtig gut da!
Ich arbeite fast nur über Empfehlungen. Wenn dir jemand einfällt, der gerade auch an seinem Auftritt arbeitet, kannst du ihm gern meine Nummer geben. Und falls du zwei Minuten hast: Hier kannst du mir eine kurze Bewertung schreiben. [Link]
Was du vermeiden solltest
Rabatte für Empfehlungen als erstes Argument. Das macht aus einer persönlichen Empfehlung ein Tauschgeschäft. Sammelmails an alle Kunden. Eine Bitte wirkt nur, wenn sie persönlich ist. Und mehrfaches Nachhaken. Einmal fragen reicht. Wer empfehlen will, meldet sich.
Das Werkzeug dafür
Mit dem Werkzeug „Um Empfehlung bitten“ beschreibst du den Kunden und den Moment, wählst den Kanal (WhatsApp, E-Mail, Telefon) und bekommst eine fertige Nachricht. Sie ist persönlich, kurz, und die Bitte ist leicht zu erfüllen.
Deine Nachricht,
in zwei Minuten fertig
Einmal zahlen, kein Abo. Das Werkzeug „Preis erklären“ kannst du vorher kostenlos testen.
Werkzeug ansehen →Häufige Fragen
Ist es unprofessionell, nach Empfehlungen zu fragen?
Nein. Unprofessionell wirkt es nur, wenn die Bitte unpersönlich oder aufdringlich ist.
Eine kurze, ehrliche Frage an einen zufriedenen Kunden ist völlig normal.
Soll ich lieber nach einer Google-Bewertung oder nach einer Empfehlung fragen?
Beides, aber nicht gleichzeitig als Pflichtprogramm. Eine Bewertung hilft bei allen, die dich
suchen. Eine Empfehlung bringt dir jemanden, der dich noch gar nicht sucht.